Martin Blättner
Arbeitet im Bereich der abstrakt-expressiven, meist gegenstandslosen Malerei. Seit 1985 ist er zudem als Kunstjournalist und kritiker tätig, unter anderem für Tageszeitungen sowie seit 1989 für das Kunstforum International. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Zeichnung, Bühnenbild und Installation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Druckgrafiken wie Holzschnitt, Lithografie und Radierung, wobei er sich intensiv mit Strukturen, Farbe und Gold auseinandersetzt. Bereits während seines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg experimentierte er mit unterschiedlichen Drucktechniken. Dabei entwickelte er vor allem im Holzschnitt dichte, strukturreiche Kompositionen, aus denen organische und geometrische Formen entstehen. Sein Interesse an Farbe, Licht und Struktur setzt sich in der Malerei konsequent fort. Durch den Einsatz von Collage- und Frottage-Techniken entstehen vielschichtige Werke mit teilweise reliefartiger, taktiler Wirkung. Charakteristisch sind Kontraste zwischen klaren, monumentalen Formen und sich auflösenden Strukturen sowie eine kraftvolle, leuchtende Farbigkeit.
Seit 2020 widmet sich Blättner verstärkt digitalen Foto-Collagen und erweitert damit sein künstlerisches Ausdrucksspektrum.